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Die tönende Linkschau mit Joss Whedon, Iron Man, Photoshop und einem verrückten Briten

linkschauAm Ende einer jeden Woche blicke ich auf meinen Browser und stelle fest: Ah, da kommen die Leistungseinbußen her. Unzählige Tabs sind offen und mein Computer hasst mich dafür. In den Tabs gibt es jedoch Lesens-, Sehens- und Hörenswertes. Einiges davon möchte ich hier gesammelt mit Euch teilen.

Beginnen wir mit einem Klassiker, der mich stets motiviert: Joss Whedon („Buffy“, „Firefly“, „Much ado about nothing“ und das anerkannte Antidepressivum „The Avengers“) hat im Rahmen des Writers’ Strike, der anno 2007 die Produktion von Film und Fernsehen in den USA kurzzeitig stilllegte, eine Rede vor kleinem Publikum gehalten. Diese findet sich in zwei Teilen und nicht so toller Bildqualität auf Youtube.

„We have stories. And believe me when I say – they don’t.“
– Joss Whedon
Wichtig sind jedoch die Worte. Whedon findet unterhaltsame, stellenweise poetologische Worte für ein soziales Problem. Ich empfehle, sowohl den ersten, als auch den zweiten Teil der Rede so zu behandeln, als hätten sie kein Bild. Inhaltlich lege ich sie jedem an’s Herz, der darüber nachdenkt, seine Zukunft in einem kreativen Beruf zu verbringen oder bereits versucht, damit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Einen typischen Vorher-Nachher-Post bezüglich gephotoshopten Bildern gibt es bei Imgur. Das Besondere? Diesmal gibt es animierte GIFs und einen netten Schlussgag.

Ganz ohne Photoshop, dafür mit sehr viel Menschlichkeit kommt dieses Bild daher. Einer der charismatischsten Erfolgsschauspieler überhaupt will etwas wirklich nettes tun und einen eineinhalbjährigen „Iron Man“-Fan überraschen. Der Kleine hatte jedoch mit „Iron Man“ gerechnet und nicht mit Robert Downey Jr. Ich weiß nicht, wen ich mehr bemitleide.

Dass es bald einen LEGO-Film geben wird, überrascht mich nicht. Das Staraufgebot der Synchronstimmen (auf Englisch) ist jedoch bemerkenswert.

Selbst LEGO-Batman spielt sie alle an die Wand.

Die New York Times hat, anlässlich eines namenlos bleibenden Brad-Pitt-Films, eine ausführliche Reportage über Max Brooks (Autor von „World War Z“ und: Sohn von Mel „Spaceballs“ Brooks) veröffentlicht. Es scheint, dass der Autor einen sehr realistischen Zugang zum Zombiegenre hat, der tatsächlich frischen Wind in die mittlerweile fauligen Filme bringen könnte. Wenn man den Kritiken über den Pitt-Film glauben darf, hat dieser mit der Romanvorlage ungefähr so viel gemein wie „Under the Dome“ von Stephen King mit dem „Simpsons“-Film. Obwohl. Eher weniger.

Pajiba.com hat sich die Mühe gemacht, alle großen US-Studiofilme mit Frauen in den Hauptrollen aufzulisten, die für diesen Sommer angekündigt sind. Eine ernüchternde Liste. Die Gegenrecherche spare ich mir nur aus einem Grund: Ich habe nichts anderes erwartet. (Falls sich jemand berufen fühlt, bitte, gerne, danke.)

Colin Furze ist Brite und hat für uns Deutsche nicht nur einen lustigen Namen, sondern auch einen absurd-bescheuerten Youtube-Channel auf Lager. Irgendwo zwischen „Jackass“, „Circus HalliGalli“, „Brainiac“ und der „Hobbythek“ angesiedelt, findet der Gute immer wieder eine Ausrede für Videos mit Flammenwerfern, Penismalereien und generelle Bastelarbeiten bei denen der TÜV und diverse Brandschutzbeauftragte die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würden.

Wer die dritte Staffel von „Game of Thrones“ noch nicht gesehen hat oder auch in den Büchern die „Rote Hochzeit“ noch nicht hinter sich gebracht hat, sollte diesen Link nicht anklicken. Alle anderen erwartet ein wirklich wunderbares Mashup von „GoT“ und „The Princess Bride“ (Deutscher Titel: „Die Braut des Prinzen“). Ihr kennt „Princess Bride“ nicht? Was stimmt mit Euch nicht?

Noch mehr Photoshop, diesmal mit einer netten Aktion an einer Bushaltestelle. Ich halte ja nicht viel von Werbeaktionen, aber nachdem wir vorhin gesehen haben, welches Übel manche Bildmanipulation mit sich bringen kann, ist es recht erfrischend zu sehen, wie man damit ein wenig Spaß haben kann.

Das Stilmittel „Versteckte Kamera“ wird auch nie alt. (9 von 10 Stalkern gefällt das.)

Drüben bei „Burk’s Blog“ wurde ein interessanter Auszug aus einer internationalen Studie erwähnt. Demzufolge sind es circa ein Drittel aller deutschen Journalisten nicht gewohnt, kritisiert zu werden oder ihre Kollen zu kritisieren. Davon ausgehend, dass es sich um eine wissenschaftlich belastbare Studie handelt, würde mich interessieren, in welchen Bereichen man dieses Drittel vornehmlich auffinden kann. Meiner Erfahrung nach ist Kritik an der Tagesordnung. Allerdings meist nur gegenüber Praktikanten, Volontären und allen die neu im Betrieb sind sowie gegenüber der Konkurrenz – in ihrer Abwesenheit. Sehr oft setzten aber auch Routine, Betriebsblindheit und Tunnelblick ein. Interessantes Thema.

Zum Abschluss noch das Video eines jungen Mannes, der sich als Gesangstalent in Sachen Blues entpuppt. Einfach weil.

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